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Warum wir über die Welten reden?

Das Unwissen verursacht auf der Erde viel Durcheinander. Der Wissende ist fähig, zu unterscheiden. Der Unwissende kann es nicht. Deshalb diejenigen, denen das Unwissen nützlich ist, unterstützen und nutzen es auf verschiedene Weisen aus.

Solche versuchen, die Worte aus Büchern mit sieben Siegeln für ihre Zwecke anzupassen, wobei sie diese Worte auf ihre eigene Weise interpretieren. Daher verwirren sich die Menschen, die nicht wissen, dass diese Bücher nicht einen und sogar nicht drei Siegel haben, sondern mehr…
Solche behaupten: „Alles ist Eins”, denn so steht es in diesen Büchern geschrieben.

Doch damit begründen sie sowie die Wahrheit als auch die Lüge, das Gute und das Böse – alles in einen Topf zusammenwerfend. Selbst wenn Ihr eine Suppe aus vielen Zutaten kocht, so müssen doch alle Zutaten essbar sein, d.h. Ihr gebt doch in die Suppe keinen Mist, Abfall oder ähnl., was in die Mülleimer gehört.

Genau so ist es auch mit den Bewohnern der Welten, welche eure Augen nicht sehen können. Vieles könnt Ihr nicht sehen. Sogar eure Wissenschaftler jammern schon darüber, dass der Mensch nur noch einen kleinen Teil all seiner Möglichkeiten zu nutzen fähig ist. Ihr entfaltet diese Möglichkeiten nicht. Einige Menschen haben Angst davor, andere – haben keine Ahnung, dass sie das tun können, noch andere ahnen nicht, dass es solche Möglichkeiten überhaupt geben kann.

Das Wissen brauchen diejenigen, die nichts zu verstecken haben.

Das Unwissen ist denjenigen, die etwas zu verstecken haben.

Also, auf der Erde wohnen sowohl die Menschen, die keine Angst haben, so zu Tage zu kommen, wie sie gerade sind, als auch diejenigen, die vorspielen, jemand anderer zu sein, obwohl dies in Wirklichkeit gar nicht der Fall ist. Genau so geht es in unsichtbaren Welten, d.h. in den Dichten des Bewusstseins.

Alle reden jetzt über die Wahrheit. Viele sind von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt. Es gibt aber wenig Menschen, die in der Tat Wahrheit wollen.

Die echte Wahrheit ist ein heisses Feuer. Es brennt und vielleicht sogar verbrennt. Der Abgebrannte beklagt sich über den Schmerz der Verbrennungen, welche zu Wunden werden. Bei manchen ist der ganze Körper mit Wunden übersät. Wie soll denn ein solcher Mensch leben, nachdem er selbst zu einem ganzheitlichen Schmerz geworden ist? So ist die Wahrheit: ein ganzheitlicher Schmerz. Gibt es denn viele, die ihn mit Freude annehmen, wissend, dass es die Wahrheit ist? Nur solche können zu Trägern unserer Wahrheit werden.

Die Menschen warten gern auf eine schöne Wahrheit über sich selbst. Sie hoffen auf eine großartige, gehobene Wahrheit. Sie möchten bedeutungsvoll und schön sein, aber sie haben Angst vor dem brennenden Schmerz der Wahrheit. Solche dienen der illusorischen Wahrheit, welche sie führt.
Es gibt diejenigen, die sogar das Leid imitieren. Verschnörkelt sind die Machenschaften vom Chaos.

Wir sagen Euch folgendes: großartig ist der Anfang, welcher den Seelen das Leben schenkt, jedoch weniger großartig ist das, was diese Seelen auf ihren Wegen durch die Welten aus sich machen.

Die ursprüngliche Großartigkeit stirbt ab, nachdem sie mit astralen Wünschen umstrickt und durch erstarrte Gedankenstrukturen beladen wird. Nach dem physischen Tod existieren diese unerfüllten Wünsche sowie erstarrte Gedankenstrukturen zwischen Erdeinwohnern und anderen feinstofflichen Welten weiter: die Seele, falls es diese überhaupt gibt, geht ihren Weg, die Bindungen an Wünsche und Gedankenstrukturen sind dagegen zu schwer, um aufsteigen zu können. Daher bleiben diese in der Zwischenwelt hängen (Astrea “Der Tod und die Wege danach”, 2016). Diese Gebilden von Bindungen werden von Buddhisten Kamarupa genannt. Es ware falsch, diese Gebilden als Seelen oder Geist zu bezeichnen, was sehr oft in der esoterischen Literatur der Uneingeweihten gemacht wird. Man könnte sie eher als Substanzen bezeichnen.

Der Unterschied ist riesig: die Seele sowie der Geist entwickeln sich, die Substanz dagegen bleibt, wie sie ist. Diese Substanzen treten gern in Kontakt mit Menschen, weil sie dadurch eine Chance haben, Energie zu bekommen, die sie selbst nicht produzieren können. Ohne Zufuhr der Energie sind sie gezwungen, sich aufzulösen. Diejenigen bleiben, welche die Energie bekommen.

Im Raum der Erde hat sich so eine beträchtliche Menge dieser Substanzen angesammelt, dass Ihr euch das Ausmaß gar nich vorstellen könnt. Diese werden von Magiern, Wundertätern sowie allen anderen benutzt, die kennen, wie man das tut.

Vor hundert Jahren arbeiteten diese Substanzen besonders durch Mediume. Jetzt geschieht es durch Kontaktierende, deren Anzahl sich an allen Ecken der Erde vermehrt. Die Wahrseher können sie sehen, an Kraftorten kann man sie sogar ertasten, herausfühlen u.ähn. Man sollte nicht vergessen, dass diese Substanzen der Welt der Geister oder der Dämmerung angehören.

Das Prinzip ist einfach: der Mensch hat Bestrebungen, welche jemals auch eine in der Zwischenwelt hängende Substanz hatte. Wenn der Mensch an den Ort kommt, wo diese Substanz hängt, dann geht diese Substanz in ihn hinein oder bindet sich an ihn. Daher fühlt der Mensch in sich eine Kraft, die ihn zum Heilen oder Voraussagen der Zukunft, zum automatischen Schreiben oder Kontaktieren befähigt. Kommt zu sich und denkt nach, ob das nicht von verschiedenen “Gurus” genutzt wird, die an Kraftorten, welche jemals durch Rituale bekannt waren, Segnungen und “Einweihungen” verleihen? Jedoch gibt es Menschen, die auch ohne “Gurus” fähig sind, solch ein “Geschenk” sich anzuhaften. Das kann sogar mit hochtönenden Worten genannt werden, wie z.B. “Offenbarung”, “Erscheinung” u.s.w.

Manchaml geht es noch einfacher: der Mensch beginnt plötzlich zu trinken oder wird agressiv. Das geschieht an Orten, wo jemand Selbstmord begangen hat oder ermordert wurde.

In allen diesen Fällen gilt die Regel: “Ähnliches zieht Ähnliches an”. Bei den mediumistischen oder spiritistischen Seancen werden keine herbeigerufenen Seelen, sondern gerade besprochene Substanzen angezogen.

In den feinstofflichen Welten herrschen eigene Gesetzmäßigkeiten, so dass die gerade vorgeführte Regel dort direkt zur Geltung kommt. Die Seelen und vor allem das, was Geist genannt werden könnte, wandern durch den Raum der Erde nicht. Daher ist es ausgeschlossen, dass sie an der Seite der Menschen stehen und warten, bis diese irgendwelche Fragen stellen. Je höher die Welt ist, desto mehr beschäftigt sind die Bewohner dieser Welt. Ihr Annähern könnte die Unvorbereiteten in einen Aschehaufen verwandeln. Deshalb bereiten sie selbst diejenigen vor, mit denen sie arbeiten werden.

Weder Aufgestiegene Meister noch die großen Weisen, weder Heilige noch Erzengel aus Welten des Lichtes beantworten die Fragen, die mittels Wünschelruten, Pendel, Karten, Nadel oder körperlicher Bewegungen gestellt werden. Antwort darauf geben die Substanzen der Zwischenwelt.

Gewöhnlich werden sie dann auch zu Arbeitspartnern – Lehrern – Führern deren, an die sie sich festbinden. Zu dieser Kategorie gehören auch die Stimmen, die befehlen, bestimmte Taten durchzuführen. Sehr viele solcher Substanzen werden aus Tibet, Nepal, Ägypten nach Hause gebracht, d.h. aus Orten, an denen die Magie im großen Umfang praktiziert wurde. (es bedeutet nicht, dass man solche Orte meiden soll. Kraftorte sind wie ein Atomwerk – man muss Sicherheitsregel beachten, wenn man hineingeht, d.h. ein Tourist wird in den Atomreaktor nicht zugelassen. Daher sammelt jeder überall seine Eindrücke und Geschenke je nach dem Potenzial der Energie, die er besitzt: je mehr Untugenden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, sich einen ”Freund” festzubinden.

Begreift doch, dass die Erleuchteten nach ihrem Tod dorthin hingehen, wo ihr Platz ist. Nirgendwo können sie hängen bleiben. Deswegen ist es unmöglich, dass Christus oder Buddha sich an euch festbinden. Wenn jemand, der mit Euch “arbeitet”, sich mit einem bekannten Namen vorstellt, bedeutet es im besten Fall, dass er irgendwann neben diesem Menschen lebte oder sogar sein Schüler war. Er war jedoch kein guter Schüler, da seine Substanz in der Zwischenwelt hängen blieb. Im schlimmsten Fall kann es eine Lüge sein, denn die Substanzen dieser Schicht lügen und trügen gern. Falls diese Lügen euren Hochmut befriedigt, dann bleibt Ihr darin stecken.

Die Exorzisten des Christentums bezeichnen dies als Besetzungen und arbeiten daran. Sie haben völlig recht. Besetzungen werden im anderen Band besprochen: jetzt wollen wir all das mit Namen nennen, damit Ihr begreifen könnt.

Es ist notwendig, zu verstehen, dass solche Kontakte besonders gefährliche Nebenwirkungen – Folgen haben können: von einer unrealistischen Welt – und Selbstauffassung bis zu ernsten psychischen Erkrankungen.

Das schlimmste jedoch besteht darin, dass solcher Mensch aufhört, sein eigenes Leben zu leben. Er wird von einem Gespenst abhängig, daher beginnt er das Leben dieses Gespenstes zu leben. Noch mehr: es ist ansteckend, weil das Gespenst immer mehr Energie braucht. Diejenigen, die von den Kräften des Menschen, der für das Gespenst sein Leben lebt, begeistert sind oder diese Kräfte nutzen, werden zur Nahrung dieses Gespenstes. In schwierigen Fällen verbreiten solche Menschen einen spezifischen Geruch, während der Seancen treten Zuckungen und Krämpfe ihres ganzen Körpers auf.

Wenn solche Menschen gesund werden wollen, sollten sie ihre „esoterische“ Suche wenigstens für 3 Jahre vergessen. Anstatt dessen sollten sie vom Herzen beten und sich der gesellschaftlich nützlichen Tätigkeit widmen.

Wir sprechen darüber, damit Ihr unterscheiden lernt. Denn das wird den Seelen zur Pest.

Ihr sollt begreifen, unsere Lieben, dass die Erde – Realisierung aller Bestrebungen und Illusionen der unsichtbaren Welten ist. Alle diesen Welten reden von Wahrheit und alle verteidigen sie.

Der Mensch fühlt sich dann wie im Verzerrspiegel-Zimmer. Er betrachtet vor jedem Verzerrspiegel sein immer neues Abbild. Er weiss, dass er keinem Abbild vertrauen kann. Es finden sich unter allen auch diejenigen, die glauben, dass ein bestimmtes Abbild wahr ist. Manche lachen darüber, denn es bleibt ihnen nichts anderes übrig.

Die Weisen aller Zeiten wusten es und sagten: „Lache und freue dich”.

Es ist doch sinnlos, über die Unregelmäßigkeit der eigenen Formen zu jammern, während man vor einem Verzerrspiegel steht. Geht man zu einem anderen Verzerrspiegel, so hat man ein anderes Abbild. Ein Augenblick lang scheint man dick, dann aber – dünn wie ein Grashalm zu sein. Es wird noch lustiger, wenn ein neben Dir stehender Mensch, der deine verzerrte Figur durch seinen Spiegel betrachtet, Ratschläge zu geben versucht.

Denk nach, ob Du die Wahrheitsauffassung eines anderen Menschen ändern kannst. Du kannst es, nur wenn Du diese zu deinem Spiegel heranziehst. Aber auch dann wird der andere Mensch nicht an gleicher Position wie Du stehen, also, aus einer anderen Perspektive schauen und… ein anderes Bild sehen.

So steht es um die Wahrheiten…

Wir reden davon, nicht um Euch zu einem dieser Verzerrspiegel heranzuziehen, sondern damit Ihr erfasst, dass Ihr euch in einem Verzerrspiegel-Zimmer befindet. Um dieses Zimmer zu verlassen, braucht man die Ausgangstür. Diese befindet sich im Spiegel, der euer reales Bild widerspiegelt. Im Kontext der Welten sind es die formlosen Welten, d.h. die mentale und die kausale Welt des Geistes. Dennoch um zu diesem wahren Spiegel zu gelangen, muss man an alle Spiegel des Zimmers vorbeigehen. Es ist nur noch eine Frage offen: wie lange bleibt Ihr an jedem dieser Spiegel stehen?
Wir reden über die Welten, damit Ihr die Verzerrspiegel erkennt und kürzer vor jedem von ihnen steht, damit Ihr schneller die Ausgangstür findet…

Begreift doch: je dichter das Bewusstsein ist, in je tiefere Dichten es sich aus dem alleinigen Zentrum niederlässt, desto mehr Verstrickungen entstehten, denn Wirrnis wird von Fluiden des dichter werdenden Bewusstseins erzeugt. So ist die Regel.

Diejenigen, die nach dem Wahren suchen, sind wert, zu verstehen. Chaos versucht, diese zu verwirren, denn er will sie nicht verlieren. Die Anziehungskraft vom Chaos besteht aus der irrdischen Gravitation samt aller Bindungen. Sie erschwert den Weg auch für diejenigen, die des Weges wert sind. Deswegen denen, die das gerade Besprochene begriffen haben, erklären wir zum ersten Mal das Schema der Welten so, wie es noch nie zuvor erläutert wurde. Die sich im Chaos Befindenden brauchen es nicht, weil diese Erkärung ihre Pläne ruiniert und Tätigkeit verhindert.

Warum? Warum ist es notwendig, den Weg des Strahles von der Sonne nach unten zu beschreiben, wenn alle wissen, dass er sich sowieso niederlässt? Oberhalb der Wolken leuchtet er anders als unterhalb, noch anders – unter dem Wasser…

Genau so steht es um die Schichten des Allgemeinen Bewusstseins oder Wesens. Es ist zu vergleichen mit Wasserringen, die an der glatten Seeoberfläche entstehen, wenn ein Stein ins Wasser geworfen wird. Darf man denn diese Wasserringe sowie Sonnenstrahlen in Teile zerlegen? Der Bewusste braucht es nicht, denn er weiss, dass man alles auf allerlei Weise benennen oder in Schemata vorlegen kann, aber es bleibt, was es ist.

Derjenige, der gar nicht bewusst werden möchte, braucht es auch nicht, denn das würde ihm Kopfschmerzen verursachen. Solcher mag es kurz und bündig: „es ist so, weil es nicht anders sein kann”. Er wählt einen trockenen und dogmatischen Weg oder eine Lehre, die alles für ihn entscheidet.

Jedoch denjenigen, die nach Verstehen suchen und sich durch alle schönen Reden der “Gebildeten” verwirrt fühlen, brauchen Erklärung wie Brot.

Diesen kann die Erklärung zum Schlüssel zu Räumen und Korridoren der Großen Pyramide werden. Das von uns dargebotene System wird helfen, die Verzerrspiegel leichter zu erkennen und demnach auch den Eingang in den Großen Saal zu finden. Also, es hilft zu unterscheiden und legt die Begründung dafür vor. Somit hilft es dem Suchenden zu erkennen, was ihm wahr und was – fremd für ihn ist.

Eingeweihte und Heilige brauchten keine Schemata, denn sie kannten das allgemeine Prinzip des Abstiegs vom Licht und sprachen darüber auf ihre eigene Weise. Letztendlich waren sie eingeweiht, deshalb wussten Bescheid über ihren Weg und ihre Schicht des Lichtes. In den alten Zeiten gab es wenig ausgebildete Menschen. Deshalb war der Prozess des Abstiegs von Bewusstsein ausschließlich die Sache von Eingeweihten und Brahmanen.

Das interessierte niemanden mehr.

Jede vertiefte Erklärung hätte einem einfachen Menschen einen ganz schönen Schreck eingejagt. Sogar die wenig gebildeten Menschen hätte dies verblüfft. Die Menschen liefen damals nicht von einer zu anderer Glaubensrichtung hin und her. Sie hielten sich gewöhnlich an die Glaubensrichtung, die an ihrem Wohnort herrschte. Der Mensch hörte dem Weisen zu, der dort arbeitete, denn er vertraute diesem. In dieser Zeit war das allgemein anerkannte Schema ganz einfach: Die Welt der Götter, die Welt derjenigen, die das Gute auf der Erde schufen, die Welt der Bösen und die für die Reinigung bestimmte Übergangszeit nach dem irrdischen Tod. In verschiedenen Religionen wurde dies unterschiedlich genannt, jedoch der Wesenskern blieb derselbe.

Während die alten Religionen im Prozess der Bewusstwerdung des Menschen ihre stabile Stellung verlieren, finden sich diejenigen, die ihre Stellung einnehmen wollen. Die üblichen Erklärungen der Geistlichen alter Religionen, welche einst den ungebildeten Menschen passten, können die immer intelektueller werdenden Menschen nicht zufrieden stellen. Mehrere Geistliche verschiedener Richtungen wissen auch selber nicht, dass die heiligen Bücher, auf die sie sich stützen, so viele Siegel haben. Sie selbst können nur noch die ersten öffnen. Somit wird Glauben an Den entwertet, an Den diejenigen glaubten, die diese Glaubensrichtung eingeführt hatten. Das löste die Krise des Glaubens aus, die allmählich alle ewigen Werte im menschlichen Bewusstsein durcheinanderzubringen beginnt. All das führt dazu, was alle als Armageddon bezeichnen. Armageddon beginnt Chaos, welcher die Werte entstellt. Dieser Chaos hat seine irrdische Diener und unirrdische Auftragsgeber.

Achtet darauf, wie viele “Christus”, “Buddha”, “Kalki”, “Maria”, “Isis”, “Melchizedek” und andere der ehrenhaften Inkarnationen nun in den letzten Jahrzehnten erschienen sind. Es ist nicht nur eine mentale und psychische Erkrankung der Menschen, die sich so nennen. Es ist, leider, viel mehr. Es ist der Ausdruck des Kampfes unter Bewusstseinsdichten oder Welten im materiellen Raum der Erde.

Deshalb passt auf, falls es Euch gesagt wird, dass es diesen Kampf nicht gibt… Es sind dieselben Siegel…Ja, es gibt keinen Kampf in den Welten des Geistes, also dort, wo Dualismus noch nicht zur Gegensätzlichkeit wird. Doch, wenn die Frau dem Mann antagonistisch entgegengestellt wird, entsteht die Gegensätzlichkeit. So einfach ist die Wahrheit.

Wie früher so auch heute wohnen auf der Erde Vertreter aller Bewusstseinsdichten. Und aller Anfang ist gleich: die Amnesie des Seelengedächtnisses. Erst nachdem das Gedächtnis zurückgewonnen wird, begreift der Mensch, wer er ist und was er auf der Erde tut, d.h. er findet seine Stelle oder Bestimmung. Der Kampf zeigt sich dadurch, dass ein Teil im Menschen immer danach strebt, sich aus dem Zustand der Amnesie zu befreien, der andere Teil dagegen alles tut, um länger darin zu bleiben. Aus diesem Grund suchen einige Menschen nach Verstehen. Die restlichen versuchen dennoch, dieses Verstehen auf verschiedene Art und Weise zu entstellen.

Als Zeit des Erwachens galt früher das Alter zwischen 33 und 42 Jahren. Heutzutage sollte diese Spanne von 28 bis auf 51 Jahren erweitert werden. Das Erwachen kommt durch schwere innere Erfahrungen zum Vorschein, indem die Seele versucht, sich aus dem Chaos der von der materiellen Vernunft geschaffenen Programme und der Befriedigung von emotionalen Wünschen sowie Bedürfnissen zu befreien. Dabei muss sie die Anziehungskraft von diesen Bindungen überwinden, was Leiden verursacht. Wenn der Mensch auf seine eigene Art und Weise das vollzieht, beginnt er anders sein Leben zu leben. Seine Werte ändern sich zunutze der geistigen Werte.

Im Laufe der Evolution des Intellekts entstanden viele neue Wörter und Begriffe. Man fing an, damit zu manipulieren, um die nach der wahren Erkenntnis Suchenden noch mehr zu irritieren.

Diejenigen, die nach der wahren Erkenntnis nicht streben, brauchen keine Schemata. Diese sollten das Buch zuschlagen und vergessen, was sie darin gelesen haben.

Ihr, die nach Verstehen suchen, hört weiter zu. Jedoch seid gewarnt: wir erzählen nicht, damit Ihr mit euren Fingern auf andere Menschen zeigt, dass diese so oder anders sind. Jeder ist das Kind seiner Welt. Es ist vergleichbar mit verschiedenen Nationen der Erde, die nach ihren eigenen Regeln leben. Eurem Herzen liegen Regel und Lebensweise der Nation, welcher Ihr angehört, nahe. In diesem Fall besteht der Unterschied nur noch darin, dass sich alle Nationen auf der Erde vermischt an einem Ort wohnen. Jedoch kommt die Zeit, wenn man anfängt, nach der eigenen Nation zu suchen.
Erinnert Euch: viele Wege erschliessen sich dem, der nach Wissen und Wahrheit sucht, dennoch nur ein einziger davon ist ihm passend.

Wir reden davon, damit Ihr das Wahre vom Unwahren unterscheidet und für euren Weg wählt, damit Ihr weniger umherirrt und zusammen mit Gleichgesinnten geht, damit eure Psychik gesund bleibt und euer Leben ehrenvoll und sinvoll ist.

Deshalb sollt Ihr die Menschen, die anders leben, nicht beurteilen, selbst wenn Ihr den Grund eines solchen Lebens erkennt. Seid mit denen zusammen, die Euch in einer bestimmten Zeit nahe sind. Auch das kann sich ändern – seid darüber nicht erstaunt. Die Rückkehr zu dem eigenen Bewusstsein, welches man einst hatte, ist wie ein Aufstieg an den Strahlen nach oben: man muss alle Ebenen durchgehen. Daher bedeutet das Wissen kein Bewerten oder Beurteilen. Vergeßt das nie.

Der Intellekt erschuf viele Verstrickungen, welche man nur mittels Intellekts entwirren kann. So ist das Schema, welches in der Tat gar nicht existiert: es ist einfach der Ablauf der Bewusstseinsverdichtung sowie der Bewusstseinsverfeinerung. Es sind wie Stufen, die man absteigt und aufsteigt, aber im Grunde genommen existieren sie nicht. Deswegen das, das Euch gegeben wird, darf auch nicht als Schema bezeichnet werden, denn das ist einfach der Prozess selbst.

Begriffe wie Atma, Budhi, kausal, astral – sind alte Definitionen der Philosophie des Geistes. Sie wurden eingeführt, um den Prozess und seine Phasen detailliert zu erklären. Wir erörteten sie in den anthropotheosophischen Büchern. Wir werden es noch analysieren. Es ist wichtig, dass Ihr begreift. Dann sind alle Irreführungen nicht möglich.

Viele Lehren, die im letzten Jahrhundert die Erde überschwemmt haben, zwingen vorsichtig zu werden. Die Beschreibung des Prozesses sollte daher helfen, die Zeichen des Weges leichter zu erkennen und sich in der Informationsflut zu orientieren. Diese Beschreibung oder das Schema sollte als ein Instrumnt begriffen werden, welches sich in den Kreuzströmen der Energie zurechtzufinden hilft, um die eigene Vibration zu erkennen. Es ist ein Alphabet der Vibrationen. Ohne dessen kann man die Wellen- Sprache nicht erlernen. Es ist, wie gesagt, nur ein bedingtes Schema, doch der kluge Mensch der Gegenwart kann nur ein solches Schema verstehen.

Wir konnten das, was wir weiter besprechen, weder vor einem Jahrhundert noch vor 50 Jahren erläutern. Darüber ließ H.P. Blavatsky ein paar Worte verlauten. Auch R. Steiner sprach davon auf seine Weise. Subjekte ohne Seele werden bei N. und H. Rerich erwähnt.

Jetzt reden wir darüber so, wie wir reden, denn die gegenwärtige Zeit erschafft eine neue Zukunft. Es ist unser Ziel, dass Ihr reiner und bewusster werdet, um diese Zukunft zu schaffen.

2010 02 10

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